Nachhaltigkeit etabliert sich als Kriterium bei der öffentlichen Beschaffung

Nachhaltige Öffentliche Beschaffung
13.06.2019

Der aktuelle Tätigkeitsbericht des Beschaffungsamts des Bundesministeriums des Innern (BMI) bietet einen kompakten Überblick über die zahlreichen Beschaffungsvorhaben des vergangenen Jahres.  Die Berücksichtigung von nachhaltigen Produkten ist bei der Arbeit des Beschaffungsamtes von wachsender Bedeutung. Diese Entwicklung dokumentiert, dass sich die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) inzwischen fest im öffentlichen Einkauf etabliert hat.

Staatliche Institutionen und Behörden geben jährlich ca. 350 Mrd. Euro für den öffentlichen Einkauf aus. Das Spektrum der öffentlichen Beschaffung reicht vom Kugelschreiber über Computer und Textilien bis zum Neubau von Autobahnbrücken. Dieses  hohe Auftragsvolumen gibt der öffentlichen Hand eine bedeutende  Marktposition und sie kann durch ihren Einkauf gezielt Nachhaltigkeit in der Wirtschaft fördern. Auch das zählt zu den Aufgaben der KNB.

Neben Informationen zu den Anschaffungen des Beschaffungsamts des BMI für die Bereiche des Zivilschutzes, die Sicherheitsbehörden, das Technische Hilfswerk oder das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, bietet der aktuelle Tätigkeitsbericht auch einen Überblick über die Tätigkeiten der KNB und ihr Engagement für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung.

So konnte die KNB im vergangen Jahr unter anderem ihre inzwischen 100. Schulung für öffentliche Beschaffer*innen im Bereich Nachhaltigkeit verzeichnen. Darüber hinaus hat sie mit neuen Förderungen das Thema nachhaltige Beschaffung von Lebensmittel in Schulen und Kitas gezielt nach vorne gebracht. Weiter Schwerpunkte der KNB-Arbeit finden sich im Tätigkeitsbericht.

Der Tätigkeitsbericht 2018 steht hier zum Download bereit.

Eine Initiative im Rahmen des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum