Nationales Programm für nachhaltigen Konsum

Ob Ernährung, Mobilität oder Bekleidung: Konsum umfasst alle Bereiche unseres Alltags. Mit dem Nationalen Programm für nachhaltigen Konsum (NPNK) beschreibt die Bundesregierung, wie der notwendige Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit vorangetrieben werden soll.

Der Konsum von Produkten und Dienstleistungen erfüllt vielfältige gesellschaftliche und individuelle Funktionen. Er ist eine wichtige Grundlage des wirt­schaftlichen Wachstums und des Wohlstands und ermöglicht den Konsument*innen, sich Bedürfnisse wie Essen, Wohnen, Mobilität und Unterhaltung zu erfüllen sowie individuelle Lebensformen zu entfalten. Der Konsum von Produkten und Dienstleistungen sowie deren Nutzung und Entsorgung beeinflussen dabei jedoch in erheblichem Maße nicht nur die wirtschaftliche und soziale Situation der Menschen, sondern auch den Zustand der Umwelt.

Eine Diskussion um unsere Lebensstile und um unsere Verantwortung beim Konsum ist daher unerlässlich für die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung. Das NPNK konkretisiert die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie und legt in mehr als 170 Maßnahmen dar, wie nachhaltiger Konsum systematisch gestärkt und ausgebaut werden soll.

Insgesamt werden neun übergreifende Handlungs­ansätze dargestellt, die dazu dienen den nachhaltigen Konsum zu fördern. Neben diesen übergreifenden Handlungsfeldern werden in sechs Bedürfnisfeldern die Maßnahmenbereiche adressiert, die für nachhaltigen Konsum besonders relevant sind und großes Potential für umweltverträgliches Verhalten steckt.

Bedürfnisfelder

Mobilität
Ernährung
Wohnen und Haushalt
Arbeiten und Büro
Bekleidung
Freizeit und Tourismus

Handlungsansätze

Gesellschaftliche Diskussion
Bildung
Verbraucher- information
Umwelt- und Sozialzeichen
Ökodesign
Nachhaltige öffentliche Beschaffung
Forschung
Soziale Innovation
Monitoring

Eine Initiative im Rahmen des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum