Maßnahmen für den nachhaltigen Plastikverbrauch

Forschung, Plastikverbrauch
14.06.2019

Welches Ausmaß hat gegenwärtig die weltweite Plastikverschmutzung, was sind Ursachen und Wirkungen? Diesen Fragen geht der Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nach. Im Fokus steht unter anderem die Frage, wie Plastikmüll in der Wertschöpfungskette reduziert und wie Verbraucher*innen für einen nachhaltigen Umgang mit Plastik sensibilisiert werden können.

Die BMBF-Fördermaßnahme „Plastik in der Umwelt“ befasst sich neben Themen wie der Green Economy, Recycling, limnischen Systemen und den Meeren und Ozeanen auch mit dem nachhaltigen Umgang von Plastik bei Konsum, Verbraucherverhalten, Handel und Produktion. Im Zentrum steht die Frage, welche sinnvollen und effektiven Maßnahmen zu einem nachhaltigeren Verbraucherverhalten führen.
Die vier Projekte VerPlaPoS, Innoredux, InRelast und Plastikbudget werden in der Sozial-ökologischen Forschung (SÖF) gefördert. Hier werden u.a. das Kaufverhalten von Konsument*innen im Einzelhandel analysiert, das Aufkommen von Verpackungen entlang der Wertschöpfungsketten bei Textilien und Lebensmitteln erfasst sowie Plastikvermeidungsstrategien, alternative Verfahren und Materialien entwickelt und bewertet.

Die Projekte arbeiten übergreifend mit sieben weiteren Projekten aus drei anderen Themenschwerpunkten (limnische Systeme, Meere u. Ozeane u. Green Economy) mit sozialwissenschaftlichen Fragestellungen in der Querschnittgruppe „Soziale und politische Dimensionen von Plastik in der Umwelt“ zusammen.

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Eine Initiative im Rahmen des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum