LassMaMachen: Jugend zeigt wie nachhaltiger Konsum geht

Bildung, Soziale Innovation
22.03.2019

Genug geredet! Im Wettbewerb „LassMaMachen“- sollen Jugendliche zeigen, wie sie nachhaltigen Konsum im Alltag leben und andere zum Mitmachen motivieren. Bis zum 19. Mai können sich Jugendliche mit ihrer Idee auf lassmamachen.de bewerben.

Die Fridays for Future-Bewegung zeigt: Jugendliche wollen auch selbst etwas bewegen, statt nur über Probleme zu reden. Der vom Umweltbundesamt initiierte Wettbewerb „LassMaMachen“ setzt genau dort an, fordert Jugendliche dazu auf, sich eine ganz eigene Aufgabe zu setzen und Freunde, Klassenkameraden, Familie und Co zum Mitmachen motivieren.

Wichtig ist dabei, dass die Handlungen CO2-Einsparpotential haben, alltagstauglich sind und Nachahmungspotential haben – es sollen sich schließlich möglichst viele an der Challenge beteiligen. Über die Kampagnenwebseite www.lassmamachen.de bekommen die Jugendlichen als Starthilfe Hintergrundwissen und Projekt-Ideen aus den Bereichen Mobilität, Wohnen, Ernährung und Konsum.

Die  Einreichungen werden von einer Jury bestehend aus Influencer*innen, Nachhaltigkeits-Expert*innen und jungen Menschen ausgewertet. Die drei interessantesten Challenges aus den Kategorien Kreativität, Nachahmungspotenzial und ökologische Relevanz werden dann ganz individuell in der Umsetzung und Verbreitung ihrer Aktion unterstützt.

Über das Projekt
Die „LassMaMachen“-Challenge wurde vom Umweltbundesamt im Rahmen des Forschungsvorhabens „Jugend und Konsum: Entwicklung von Aktivierungsstrategien für nachhaltigen Konsum mit Hilfe des Design-Thinking-Ansatzes“ initiiert. Zu diesem Zweck wurden Handlungsoptionen im Bereich nachhaltiger Konsum mit Jugendlichen und nachhaltigskeitsaffinen Influencer*Innen diskutiert und weiterentwickelt.

Durch das Projekt sollen Jugendliche ihre Ideen einbringen und Freunde, Familie sowie weitere junge Leute motivieren und inspirieren sich für das Klima einzusetzen. Bis zum 19. Mai können auf der Projektseite eigene Ideen in Video- oder Schriftform eingereicht werden. Dabei ist es wichtig, sich und seine Challenge kurz vorzustellen und wie andere daran beteiligt werden sollen. Solche Projekte können auch nicht immer ohne institutionelle Hilfe gestemmt werden, deswegen stehen das UBA und seine Akteure bei der Vorbereitung helfend zur Seite.

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Eine Initiative im Rahmen des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum