Ernährung

Ziel ist eine gesunde, tierschutzgerechte, umweltschonende und alltagsadäquate Ernährungsweise, die  für alle Konsument*innen möglichst einfach umsetzbar und finanziell tragbar ist. Die Maßnahmenbereiche im NPNK umfassen dabei folgende Ansätze: 

  • Nachhaltige Ernährung als gesundheitsförderndes Konzept verankern
  • Nachhaltige Ernährung als ökologisches Konzept verankern
  • Verringerung von Lebensmittelabfällen
  • Regionalität stärken

Informieren Sie sich hier über einige Aktivitäten und Initiativen der Bundesregierung, die den nachhaltigen Konsum im Bereich Ernährung fördern.

Zu gut für die Tonne

Eine wichtige Aufgabe ist es, die Wertschätzung von Lebensmitteln zu stärken sowie vermeidbare Lebensmittelabfälle zu verringern. Die Informationskampagne „Zu gut für die Tonne“ zielt auf die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten ab.

 

Zu gut für die Tonne! wendet sich gegen das Wegwerfen wertvoller Lebensmittel mit einfachen Tipps, Rezepten für "beste Reste" und zahlreichen Mitmachaktionen. Über den Bundespreis werden zudem auch Projekte aus Handel, Gastronomie, Produktion und Gesellschaft & Bildung hervorgehoben.
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IN FORM

Nachhaltige Ernährung muss immer auch das Thema Gesundheit berücksichtigen. Der Nationale Aktionsplan IN FORM verfolgt das Ziel, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten in Deutschland bis zum Jahr 2020 zu verbessern und eine gesundheitsförderliche und nachhaltigere Ernährungsweise zu unterstützen.

 Im Rahmen von IN FORM werden zielgruppenspezifische Informationen rund um das Thema Ernährung und Bewegung erstellt. Dazu gehören u.a. die Qualitätsstandards für Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, Ernährungs- und Bewegungstipps, ein Internetportal, Rezepte oder die Förderung von nachhaltigen Projekten.
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Bundesprogramm ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ziel des BÖLN ist es, die ökologische und nachhaltige Land- und Lebensmittelwirtschaft, die sich mit ihrem ressourcenschonenden und umweltverträglichen Wirtschaften im besonderen Maße am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert, entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken und zum weiteren Wachstum des Sektors beizutragen.
 

 Mit den unterschiedlichen Maßnahmen und Angeboten für Erzeuger*innen, Verarbeiter*innen und Verbraucher*innen auf den Gebieten der Information und Weiterbildung, der Forschung und des Wissenstransfers, leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines nachhaltigen Konsums und einer an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientierten Ernährung.
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Forum nachhaltiges Palmöl (FONAP)

Das FONAP ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen, Verbänden und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Ziel des FONAP ist es, den Anteil nachhaltig erzeugten Palmöls schnellstmöglich signifikant zu erhöhen und gleichzeitig existierende Standards und Zertifizierungen zu verbessern.

 Das FONAP und seine Mitglieder*innen senden ein klares Signal an Produktionsländer, Zertifizierungssysteme und die Öffentlichkeit, dass die Unternehmen in Deutschland ihre Verantwortung in den globalen Lieferketten wahrnehmen und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen in den Anbauländern verbessern wollen.
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Eine Initiative im Rahmen des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum